ÖPNV-Plan in Nordwestmecklenburg geht nicht auf – acht Gründe

Die Kommunalpolitiker von CDU und SPD, allen voran die Landrätin, wundern sich über das Scheitern ihres doch so tollen ÖPNV-Konzeptes. Dabei sind die Fahrplanpannen und -wechsel und die zusätzlichen Kosten für den Anrufbus noch die kleinsten Probleme. In ihren Planungen beriefen sich die Verfechter des neuen Konzeptes immer auf den Altmarkkreis Salzwedel, der sehr erfolgreich seien ÖPNV-Angebot verbessert hat. Da ich erst jetzt diese „Ausführungen“ kritisch überprüfen konnte, hier mal die Unterschiede, die aber auch jeden die Augen öffnen müssen, warum es in Nordwestmecklenburg einfach nicht klappen will. Bereits ohne kritischen Vergleich mit dem Konzept aus Salzwedel wurden die wichtigsten Abweichungen bereits problematisiert, auch von der Fraktion Grüne/Liberale/Familie.

Dies sind:

Statt von 5-22 Uhr wie in Salzwedel wird in NWM nur von 6-10 Uhr / 14-18 Uhr der Anrufbus angeboten.

In NWM werden Fahrräder nicht mitgenommen, in Salzwedel sogar kostenlos.

WLAN ist in NWM noch nicht üblich in den Bussen, anders in Salzwedel

Barrierefrei soll es erst 2020 in NWM zu gehen.

Der Haltstellenausbau mit weiteren Angeboten hat in NWM nicht stattgefunden.

In NWM muss ein Zuschlag bei Anrufsbusbeförderung gezahlt werden, in Salzwedel nicht.

In Salzwedel gibt es sogar ein Haustürservice in fahrgastschwachen Zeiten beim Anrufbus.

Bahn, Bus und andere Verkehrsträger sind in Salzwedel konsequent verknüpft worden, in NWM will man bald damit anfangen.

Also mindestens acht gute Gründe warum es in NWM nicht klappen wird mit einem modernen ÖPNV.

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