Lärmbelästigung durch Open-Air-Theater in Grevesmühlen kann teuer werden für Landkreis und Stadt

Seit Beginn an klagen Anwohner über eine übermäßige Lärmbelästigung durch das Theater mit Feuerwerk und Kanonendonner. Doch auch seit Anbeginn halten Sozialdemokraten vom Landwirtschaftsminister Backhaus über die Landrätinnen Hesse und Weiss bis hin zu den Bürgermeistern Dietz und Prahler ihre schützende Hand über das Projekt von Peter Venzmer. Bürgeranliegen wurden beiseite gedrückt.

Dabei sind fast alle Lärmmessungen eindeutig – zu laut.

Doch den Anwohner wird ihre Recht durch Nichthandeln verweigert. Ein Widerspruch in einem Satz ohne jegliches Argument wird seit Jahren vom Landkreis nicht beschieden. Die Stadt übernahm bisher die Kosten für Lärmmessungen, obwohl dies der Verursacher zu zahlen hat. Und frecherweise will der Betrieber gleich auch noch denkbare andere Kosten der Stadt in Rechnung stellen. Geld, das anderswo im Stadthaushalt fehlt.

Jetzt klagen die Anwohner gegen diese Verstösse gegen die Lärmschutzrichtlinien und am Ende könnte die Schließung stehen. Und das wird teuer – auch unter Freunden. Und ein Antrag auf sofortigen Rechtsschutz könnte schon diese Saison das Ende für das Theater bringen.