Platzmangel im Kreishaus in Wismar wird offenbar

Was schon beim Bau vor Jahren moniert wurde, nämlich das der Platzbedarf – auch wegen der damals bevorstehenden Kreisgebietsreform – zu knapp bemessen sei, lässt sich heute nicht mehr leugnen.

Es fehlt an Platz um alle Mitarbeiter unterzubringen. Zu dritt in einem 2-Personenbüro ist nicht unüblich. Ein Verstoss gegen die Arbeitsstättenverordnung müsste unabhängig geprüft werden. Eine Reihe immer noch nicht besetzter Stellen kaschiert dies noch.

Es fehlt an Platz für Auszubildende. Sie werden trotz Personalbedarfs nicht eingestellt oder müssen am Beistelltisch sitzen. Außerdem müssten es bereits viel mehr sein als bisher.
Für die individuelle Beratung von Bürgern stehen nicht genug diskrete Arbeitsplätze zur Verfügung.

Akten, auch solche die immer wieder gebraucht werden, werden im Keller gelagert und müssen hin- und hergetragen werden. Versprochene Platzeinsparungen durch die E-Akte sind immer noch nicht realisiert. Überlappende Einarbeitungszeiten bei Personalwechsel mit Vorgänger und Nachfolger lassen sich gar nicht realisieren, es fehlt der Platz.

Arbeitsplätze für die Kfz-Zulassung konnten nicht im Kreishaus in Wismar angesiedelt werden und auch die Büros in der Zulassungstelle in Grevesmühlen werden für andere dringendere Platzbedarfe genutzt. Eine Anmietung weiterer Räume scheint unausweichlich.

Insgesamt scheinen ca. 20 Büros zu fehlen. Das Kreishaus in Wismar war von Anfang an zu klein geplant.

 

 

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