NWM: Mißachtung, Anmaßung gegenüber und Verhöhnung des Kreistages

Immer wieder behauptet die Landrätin Kerstin Weiss, dass es eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ihr und dem Kreistag geben müsse und gibt.

Leider ist dem nicht so. Und seinen traurigen Höhepunkt im Verrat an dieser beschworenen Zusammenarbeit gab es am 16. Juni in der Sitzung des Ausschuss für Verwaltungsmodernisierung und Digitalisierung. Gezeichnet von Respektlosigkeit gegenüber dem Kreistag und seinen Gremien und nötigend um bestimmte Auffassungen durchzusetzen sowie anmaßend in den Aussagen durch Verwaltungsangestellte wird dieser Vorfall im Protokoll der Sitzung festgehalten. (Dank der Stenografiekunst von der Leiterin des Kreistagsbüros) Aber lesen sie selbst:

Zwischen Herrn Berkhahn und Herrn Drechsler [Büroleiter der Landrätin] entwickelt sich aufgrund der vorgenannten Aussagen ein Disput, in dessen Ergebnis Herr Berkhahn Herrn Drechsler auffordert, wenn er seinen Hinweisen, sich zurückzunehmen, nicht folgen würde, den Sitzungsraum zu verlassen, woraufhin Herr Stach ankündigt, dass dann die übrigen Verwaltungsmitarbeiter den
Saal ebenfalls verlassen würden.
Herr Berkhahn entzieht zunächst Herrn Drechsler das Wort und leitet aufgrund der jetzt vorliegenden Beschlussfähigkeit zu Tagesordnungspunkt 2 über.
Der Sitzungsleiter stellt fest, dass die Beschlussfähigkeit nunmehr mit 6 Ausschussmitgliedern gegeben sei.
……
Herr Berkhahn kehrt anschließend zum Tagesordnungspunkt 6 zurück und gibt zu Protokoll, dass sich aus seiner Sicht Herr Drechsler ungebührlich aufgeführt und die Sitzung gestört habe, indem er nicht den Aufforderungen des Vorsitzenden in der Sitzungsleitung gefolgt sei und immer weiter gesprochen und sich nicht an die Aufforderung gehalten habe.
Außerdem habe er sich über Dinge geäußert, die nicht in seiner Aufgabenkompetenz lägen,
zum Beispiel die Aufgabenverteilung des Ausschusses aus Sicht der Verwaltung. Hierzu
hätte vielmehr der die Landrätin vertretende Beauftragte in der Funktion des
2. Stellvertreters, Herr Stach, das Wort ergreifen können.
Von daher bitte er Herrn Drechsler eindringlich, sich zurückzuhalten und sich zu diesem Tagesordnungspunkt nicht weiter an den Gesprächen zu beteiligen. Wenn diese Forderung
dazu führe, dass die Verwaltung der Auffassung sei, sie müsse die Sitzung verlassen, dann
solle sie es tun, aber dann trüge sie dafür die Verantwortung.

Und dies war nicht der letzte Höhepunkt der Mißachtung, Anmaßung gegenüber und Verhöhnung des Kreistages und seiner Gremien. Davon demnächst.