Kreishaus Grevesmühlen: Beigeordneter braucht 2 Büros

Es herrscht Raumknappheit in der Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg, insbesondere im Kreishaus in Grevesmühlen. Sozialarbeiter und ihre Klienten werden in zu kleinen Büros zusammengepfercht. Diskretion muss dort zwangsläufig klein geschrieben werden, obwohl es ja so wichtig wäre.

Nur einer kann sich offenbar so breitmachen wie er will. Der erste Beigeordnete Diederich kommt nicht mit einem Büro alleine aus. Er hat nun ein Büro in der 2. Etage (sein eigentlicher Arbeitsplatz) und seit dem Wechsel zum neuen Landrat auch ein Büro direkt neben diesen in der 3.Etage. Wer wen da nun observiert und belauert oder betreut ist unklar. Auf jeden Fall ist es Gesprächsthema unter den Mitarbeitern.

Für eine kurze Zeit des Übergangs konnte Diederich schnuppern wie es wäre selbst Landrat zu sein. Allerdings hatte er ja gekniffen als die Frage an ihm war. Doch dieses gute Gefühl will er wohl konservieren. Immerhin wird an anderer Stelle über ein Ende dieser Eskapade bereits nachgedacht.