SPD-Landrätin Weiss: Nominierungspanne beim Unternehmerpreis 2018

Die Landrätin von Nordwestmecklenburg lieferte jetzt eine Erklärung, keine Entschuldigung, warum der Landkreis nicht in der Lage war 2 Vorschläge in den möglichen Kategorien für die Ehrung des „Unternehmer des Jahres aus MV“ durch das Landesministerium vorzuschlagen.

Taten sagen mehr als Worte.

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Personalentscheidung der Landrätin Weiss schadet dem Landkreis Nordwestmecklenburg

Die Rettung des Leitenden Verwaltungsbeamten Buschhart vor der Entlassung wegen Minderleistung und Verfehlungen im Amt Rehna per vorerst zeitweiliger zweimonatiger Abordnung in die Kreisverwaltung ist nicht zu rechtfertigen“, sagt Kreistagsmitglied Dennis Klüver zu der öffentlich gewordenen Umsetzung. Die Landrätin pfeift auf vereinbarte Grundsätze der Personalpolitik und holt nicht die Besten in die Kreisverwaltung, sondern die ihr ergebenen. Noch schlimmer: Sie kommt ihren Pflichten als Aufsicht nicht nach. Und dies ist kein Einzelfall. Mindestens 2 weitere Mitarbeiter, die bereits mit Schimpf und Schande entlassen waren, wurden so zurück in die Kreisverwaltung bugsiert. Nun sitzen all diese belasteteten Kräfte eingeschränkt kompetent an anderer Stelle in der Stabsstelle regionale Entwicklung, in der Bauaufsicht und dem Rechnungsprüfungsamt. Landrätin Weiss baut eine Wagenburg mit ihr unendlich dankbaren Personen auf. Doch für so einen autoritären und egozentrischen Führungsstil ist hier kein Platz. Bereits in der letzten Kreistagssitzung haben sich mehrere Kreistagsmitgliedern darüber beschwert. Und auch diesmal gab es keine Vorab-Informationen.

Es ist zu befürchten, dass Herr Buschhart dauerhaft in die Kreisverwaltung integriert werden soll. Denn nach den zwei Monaten der Abordnung droht ihm die Arbeitslosigkeit. Ich habe vom Amt Rehna die Auskunft bekommen: Herr Buschhart wird nicht ins Amt Rehna zurückkehren.

[Update] Der Mitarbeiter des Amtes bestreitet nun die Aussage gemacht zu haben.

Errichtung einer Kfz-Zulassungsstelle für den östlichen Landkreis in Wismar verzögert sich weiter

Wegen schlampiger Vorarbeiten wird das Gebäude, dass für eine Rettungswache und die zusätzliche Kfz-Zulassungsstelle in Wismar geplant weiter auf sich warten lassen. Statt einer Sanierung wird es nun zu einem Neubau kommen. Der wird jedoch nicht wie geplant 2019, sondern erst Mitte 2020 fertig, wennn alles reibungslos aufeinander folgt.

„Deshalb muss nun eine Zwischenlösung her“, sagt Kreistagsmitglied Dennis Klüver von der Piratenpartei. „Es ist unzumutbar die Bürger bei einem erkannten Mangel jahrelang warten zulassen. Es muss doch möglich sein – bei etwas guten Willen – für 5 Angestellte einen Raum zu finden, der über einem ausreichenden Internetanschluss verfügt. Bei so einem Provisorium tolerieren die Bürger auch Abstriche am Komfort, Hauptsache ihr Kernanliegen wird für sie erledigt. Die Verwaltung muss sich fragen lassen, für wen sie eigentlich arbeitet, wenn ihr bei einer solchen Problemlage nichts einfällt als Abwarten.“ Klüver kündigt an: Ein entsprechender Antrag wird für den Kreistag im September bereits vorbereitet.

Wertstofftonne in Nordwestmecklenburg – Märchen vom stellv. Landrat Diederich ?

Auf meinen Antrag hin hat sich der Kreistag Nordwestmecklenburg mit dem Rückkehr zur Wertstofftonne beschäftigt. Es geht darum auch stoffgleiche Nichtverpackungen in der gelben Tonne entsorgen zu können. Der Antrag wurde abgelehnt, nachdem der stellv. Landrat Diederich entgegen früheren anderen Behauptungen nun erklärte, es gebe seit Februar keinen Kontakt zur Firma Interseroh. Man wisse nicht an wen man sich nun eigentlich wenden solle.

Okay, ein starkes Argument, wenn es denn stimmen würde.

Deshalb habe ich gleich nach der Kreistagssitzung die Firma Interseroh angeschrieben und jetzt folgende Antwort erhalten, die sinngemäß unseren stellv. Landrat Lügen straft.


Sehr geehrte Herr Klüver,

wir sind als Interseroh Ausschreibungsführer für die Jahre 2015 bis 2020 und somit als Ansprechpartner für die Ausschreibung und Abstimmung zuständig.

Wir haben aktuell noch unterschiedliche Positionen zum Umfang der Kostenbeteiligung und werden noch in diesem Monat die Gespräche wieder aufnehmen bzw. fortsetzten.

Als Ansprechpartner können Sie mich gerne auch persönlich kontaktieren.

Viele Grüße aus Köln

Michael Bürstner

ppa. Michael Bürstner

Business Center ReCycle

Head of Operations Systems

 

NWM: Kreistagsmitglieder prangern autoritären Führungsstil der Landrätin Weiss an

In der letzten Kreistagssitzung wurde ein Antrag von mir mit großer Mehrheit abgelehnt. Es ging um Personalveränderungen, die nicht im Geringsten etwas mit der Beschlusslage des Kreistages Nordwestmecklenburg zu tun hatten. Bemerkenswert war allerdings die Reaktion meiner Kreistagskollegen nach meinem begründeten Vorwurf an die Landrätin. Nämlich, dass sie entgegen aller sontigen Festlegungen einen autoritären Führungsstil hätte. Gleich zwei Fraktionsvorsitzende nahmen die Fackel auf und bestätigten den Vorwurf, den sie dann mit Beispielen untermauerten. “ Sowas brauchen wir hier nicht! “ Nur der Parteikollege und Bürgermeister Beyer aus Wismar sprang ihr zu mindestens etwas bei und erklärte – unter dem Kopfschütteln und Gelächter der Kreistagsmitglieder – er könne den autoritären Stil nicht erkennen.

Doch am meisten irritiert mich das Schweigen der anwesenden Journalisten. Nicht ein einziger Hinweis findet sich seitdem in der Berichteratuung. Dabei wäre das Thema ein dicker Fisch. Sicher erwarte ich viel, aber in diesem Fall zurecht.

 

NWM: Organisationsveränderung in der Kreisverwaltung als Coup – Teil 2

In der Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg gibt es einen vielköpfigen Personalrat, darunter zwei nur für die Personalratsarbeit freigestellte hauptamtliche Beschäftigte. Personalräte sollen dafür sorgen, dass Recht und Gesetz zugunsten der Beschäftigten von der Landrätin beachtet werden. War der Personalrat in den Coup Organisationsveränderung der Landrätin Weiss eingeweiht und hat ihm zugestimmt? Anders  ist es kaum zu verstehen, dass es keinen Aufschrei gibt, wenn noch nicht einmal der Anschein eines ordnungsgemäßen Stellenbesetzungsverfahrens gewahrt wird. Allenfalls Abhängigkeiten könnten die Verweigerung der Aufgabenwahrnehmung noch erklären.
Auf jeden Fall: Vorsicht, wer in der Kreisverwaltung zu den älteren Beschäftigten gehört. Landrätin Weiss hat zum Generationenwechsel aufgerufen, wie heute zu lesen ist. Ohne dass man sich versieht,  landet man in der Kreisverwaltung auf dem menschlichen Abstellgleis, weil Jungsein der Wert ist, der aktuell für die Landrätin zählt.
Wer ist der/die nächste ?

NWM: Organisationsveränderung nach Gutdünken – Teil 1

Die einschneidenste „Organisationsveränderung“ auf Anordnung der Landrätin in der Kreisverwaltung von Nordwestmecklenburg: Zusammenlegen von den Fachdiensten Finanzen/Controlling und Finanzbuchhaltung zum neuen Fachdienst Finanzen. Ergebnis: Zwei Fachdienstleiterinnen sind übrig, bisherige Sachgebietsleiter sind übrig und: Ein neuer Fachdienstleiter wird oben drüber gesetzt. Die Mehrkosten sind wohlweisslich unbeziffert.
Bemerkenswert dabei: Dieser neue Fachdienstleiter (SPD-Parteibuch?) war bereits ohne Ausschreibung von der Landrätin Weiss auf die Fachdienstleitung Kommunalaufsicht gesetzt worden. Diese Stelle ist mit A 13 bewertet. Der junge Fachdienstleiter kam vor gut einem Jahr mit A 11 vom Innenministerium und wurde auf A 12 im Landkreis befördert – mehr ging nicht.
Da auch nach nordwestmecklenburgischem Recht Beförderungen nicht nach Gutdünken, sondern im wesentlich nach Gesetz möglich sind, steht nun also ein A 12-Mann zwei langjährigen A 13-Frauen vor.
Aber wo sitzt er überhaupt?
Der Stellenplan der Kreisverwaltung sieht eine solche Stelle überhaupt nicht vor.
Wo bleibt der Grundsatz der Haushaltswahrheit?
Und selbst wenn haushaltsrechtlich eine Stelle vorhanden wäre, wie kann ein A 12-Mann freihändig auf eine vermutlich mindestens mit A 14 bewertete Stelle gesetzt werden? Und selbst wenn er schon vorher auf der mit A 14 bewerteten Kommunalaufsichtsleitung saß, hat das keine Bedeutung. Führt die Landrätin einen Schattenstellenplan ?
Kein Beamter hat ein Recht auf Beförderung, sondern muss sich an der Stelle messen lassen, mit der er bewertet ist. Hätte sich also für die ohne Verankerung im Stellenplan geschaffene neue Stelle ein A 13 oder ein A 14 Beamter beworben, hätte ein A 12 Beamter keine Chance gehabt. Er wäre sozusagen noch lange nicht dran gewesen.
Offensichtlich um das zu vermeiden, wird in Nordwestmecklenburg erst gar nicht ausgeschrieben, sondern es werden hochdotierte Stellen nach Gutdünken besetzt.
Will Landrätin Weiss zeigen, dass sie weder Gesetze noch einen Kreistag braucht?
In Zeiten des Fachkräftemangels spricht sich sehr schnell herum, welches Klima in einer Verwaltung herrscht und wie mit Beschäftigten umgesprungen wird. Solche Geschichten werden zu einem selbstgemachten Standortnachteil.
Wie lange wird sich der Kreistag Nordwestmecklenburg solche Eskapaden gefallen lassen?